Das Erscheinen der Cellulite ist zum Teil durch die Anwesenheit von weiblichen Hormonen im Kreislauf bedingt. Daher ist es normal, dass 90% aller Frauen Cellulite haben.
Die Anhäufung von Fett an den Hüften und Oberschenkeln ist ein physiologischer Prozess. Frauen sammeln Fettreserven bis zum Ende ihrer reproduktiven Periode.
Cellulite entsteht aus einem entzündlichen Prozess, der meistens die subkutanen Zellen der Oberschenkel, des Pos und der Beine betrifft. Einfach ausgedrückt, jede Zelle produziert ständig Abbauprodukte während des normalen Zellstoffwechsels.
Diese Abbauprodukte werden Kataboliten genannt (aus dem griechischen kata-ballein = werfen, und bedeutet eigentlich "von sich wegwerfen").
Was läuft falsch bei Celluliten?
Die Kataboliten sollten normalerweise sofort durch das lymphatische System aufgenommen werden. Wenn dieser Prozess nicht intakt ist, bzw. wenn die Schmutz-und Abfallprodukte des Zellstoffwechsels nicht in angemessener Weise beseitigt werden, sammeln sich mit der Zeit die Kataboliten in und um die Zellen, weshalb es zu Entzündungen kommt. Daraufhin bilden Millionen von Entzündungszellen in diesen Bereichen eine charakteristische Fettpolster.Diese nicht-ästhetische Bildung sammelt sich in der Regel am Hintern, den Hüften, Oberschenkeln und Beinen, was Störungen in der Durchblutung und ein Gefühl von Schwere und Schwellungen in den unteren Extremitäten verursacht.
Es gibt Faktoren, die Cellulite verschärfen und mildern können; wichtig sind die Lebensgewohnheiten, körperliche Aktivität und Ernährungsgewohnheiten. Durch Eingedenk dieser Faktoren kann man die Entwicklung von Cellulite deutlich verlangsamen und die Progression teilweise verhindern.
Es gibt einige diätetische Regeln, aber gleichzeitig muss man bedenken, dass die Cellulite Bekämpfung kontinuierlich während des gesamten Lebens durchgeführt werden sollte (nicht nur zwei Monaten vor Beginn des Sommers!).
Folgendes sollte vermieden oder begrenzt eingenommen werden:
Wurst, fettes Fleisch, Konserven, salzige Snacks, alkoholische Getränke, gezuckerte und kohlensäurehaltige Getränke, Soßen, Mayonnaise, Butter, frittierte Lebensmittel, Süßigkeiten.
Es ist wünschenswert folgendes zu verbrauchen:
Frisches Obst, frisches Gemüse, Olivenöl, Pasta und Reis mit hausgemachten Soßen, Brot, Pilze, Honig, frischer Fisch, mageres Fleisch, Getreide und Getreideprodukte.
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