Die Autonome Neuropathie ist eine mögliche Komplikation einer Reihe von Krankheiten, und die Tests welche Sie brauchen hängen davon ab, ob Sie Risikofaktoren für die Entstehung einer autonomen Neuropathie haben, oder nicht.
Wenn Sie Bedingungen haben, die ein erhöhtes Risiko für autonome Neuropathie darstellen, wie etwa Diabetes, kann Ihr Arzt die Diagnose oft allein durch Ihre Zeichen und Symptome stellen. Auch wenn Sie Krebs haben und mit einem Medikament behandelt wurden, welches bekannt für seine Einwirkung auf die Entwicklung von Nervenschäden ist, wird Ihr Arzt auf der Suche nach Anzeichen einer Neuropathie sein.
Wenn Ihre Symptome der autonomen Neuropathie keine zugrundeliegende Ursache haben, ist die Diagnose schwieriger. Ihr Arzt wird wahrscheinlich Ihre medizinische Geschichte aufschreiben, Sie nach einer gründlichen Beschreibung der Symptome fragen, und eine körperliche Untersuchung machen. Ihr Arzt wird möglicherweise einige Tests verwenden, um die Körperfunktionen welche durch das vegetative Nervensystem gesteuert werden, zu bewerten. Darunter können fallen:
- Atmungs-Tests. Diese Tests messen, wie Ihre Herzfrequenz und der Blutdruck, bei der Atmung reagieren.
- Magen-Darm-Tests. Magen-Entleerung-Tests sind die gängigsten Tests um verlangsamte Bewegung der Nahrung durch das System, verzögerte Magenentleerung und andere Anomalien zu überprüfen. Die Untersuchung kann verschiedene Formen annehmen. Ein Test kann die Geschwindigkeit mit der die Nahrung den Magen verlässt messen, während eine andere untersucht, wie gut Ihre Bauchmuskulatur sich entspannt nachdem Sie essen. Diese Tests werden in der Regel von einem Gastroenterologen durchgeführt.
- Quantitative sudomotorische Axonreflex-Test (QSART). Dieser Test bewertet, wie die Nerven welche die Schweißdrüsen regulieren, auf Stimulation reagieren. Elektrischer Strom wird durch vier Kapseln auf den Unterarm, den Fuß und das Bein gestellt, während ein Computer analysiert, wie die Nerven und Schweißdrüsen dabei reagieren. Während der Prüfung empfindet man Wärme oder ein Kribbeln.
- Thermoregulatorischer Schweiß-Test. Bei dieser UNtersuchung werden Sie mit einem Pulver beschichtet, welches die Farbe wechselt wenn Sie schwitzen. Sie gehen dann in eine Kammer in der die Temperatur langsam ansteigt und Sie schließlich zum Schwitzen bringt. Digitale Fotos dokumentieren die Ergebnisse. Ihr Schweiß Muster können helfen, die Diagnose einer autonomen Neuropathie oder andere Ursachen für vermindertes oder vermehrtes Schwitzen zu bestätigen.
- Urinanalyse und Blasenfunktion (urodynamische) Tests. Wenn Sie Blasen- oder Harn-Symptome haben, kann eine Reihe von Urintests Ihre Blasenfunktion bewerten.
- Ultraschall. Wenn Sie Blasensymptome haben, kann Ihr Arzt eine Ultraschalluntersuchung machen, in denen hochfrequente Schallwellen ein Bild der Blase und von anderen Teilen der Harnwege erzeugt.
Die Periphere Neuropathie ist ein Symptom welches durch viele mögliche Ursachen entstehen kann. Aus diesem Grund kann es schwierig sein sie zu diagnostizieren. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Ihnen eine vollständige Anamnese nehmen und eine körperliche und neurologische Untersuchung machen, wobei auch Ihre Sehnenreflexe, Ihre Muskelkraft, Ihre Fähigkeit gewisse Empfindungen zu fühlen, Ihre Körperhaltung und Koordination getestet werden kann.
Ihr Arzt kann auch einige Blutuntersuchungen verlangen, wie etwa die Prufung der Vitamin-Ebenen, der Schilddrüsenfunktion, des Blutzuckerspiegels, der Funktion der Leber und der Nieren-Funktion.
Auch andere Untersuchungen konnen in Frege kommen:
- Elektromyographie - Dieser Test misst die elektrischen Signale im peripheren Nerven, und die Übertragung dieser Signale zu den Muskeln.
- Nervenbiopsiebefunde – das ist ein Verfahren, in dem ein kleiner Teil eines Nervs entfernt und auf Auffälligkeiten untersucht wird. Ihr Arzt kann auch eine CT oder MRT machen lassen, um Bandscheibenvorfälle, Tumore oder andere Anomalien zu entdecken.
Weitere Informationen über diese Krankheit:KrankheitsbildSymptomeDiagnoseTherapie und BehandlungSchmerztest