Osteoporose kann jahrelang anwesend sein, ohne dass jegliche Symptome vorhanden sind. Osteoporose verursacht keine Symptome, bis es nicht zu Knochenbrüchen kommt. Außerdem können einige osteoporotische Frakturen erst nach vielen Jahren erkannt werden, wenn sie keine Symptome verursachen. Daher können Patienten nicht bewusst von ihrer Osteoporose sein, bis sie nicht an einer schmerzhaften Fraktur erleiden. Das Symptom, welches mit osteoporotischen Frakturen assoziiert wird, ist in der Regel Schmerz, wobei der Standort der Schmerzen abhängig von der Lage der Fraktur ist. Die Symptome der Osteoporose bei Männern sind ähnlich wie die Symptome der Osteoporose bei Frauen.
Frakturen der Wirbelsäule (Wirbel) können zu schweren "Band-ähnlichen " Schmerzen führen, die sich von hinten an die Seiten des Körpers ausstrahlen. Im Laufe der Jahre können wiederholte Wirbelkörperfrakturenkann zu chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich, sowie zu Verlust der Höhe und / oder Krümmung der Wirbelsäule führen. Der Bruch entwickelt bei Einzelpersonen einen buckligen Rücken am oberen Rücken, welcher oft als "Witwen-Buckel" bezeichnet wird (weil es häufig bei älteren Frauen beobachtet wird).
Eine Fraktur, die im Laufe der normalen Aktivität auftritt, nennt man minimales Trauma oder Stressfraktur. Zum Beispiel entwickeln einige Patienten mit Osteoporose Stressfrakturen der Füße beim Gehen oder Runtersteigen von einem Bordstein.
Hüftfrakturen treten in der Regel als Folge eines Sturzes auf. Bei einer Osteoporose, können Hüftfrakturen als Ergebnis trivialer Unfälle entstehen. Hüftfrakturen können nach chirurgischer Reparatur auch langsam oder schlecht heilen.
Osteoporotische Knochenbrüche sind verantwortlich für erhebliche Schmerzen, verminderte Lebensqualität, Ausfalltage und Behinderungen. Bis zu 30% der Patienten mit einer Hüftfraktur werden eine langfristige Pflege zu Hause benötigen. Ältere Patienten können Lungenentzündung und Blutgerinnsel in den Beinvenen (die in die Lunge (Lungenembolie) wegen längerer Bettruhe nach Hüftfraktur reisen können) entwickeln. Osteoporose wird sogar mit einem erhöhten Risiko des Todes in Verbindung gebracht. Etwa 20% der Frauen mit Hüftfraktur sterben im Folgejahr als mittelbare Folge der Fraktur. Darüber hinaus, sobald eine Person eine Fraktur der Wirbelsäule aufgrund von Osteoporose hat, hat er oder sie ein sehr hohes Risiko, an einem anderen solchen Bruch in der nahen Zukunft (in den nächsten Jahren) zu erleiden. Etwa 20% der postmenopausalen Frauen, die eine Wirbelfraktur-Erfahrung hatten, erleiden eine neue Wirbelfraktur von Knochen im folgenden Jahr.
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