Die Polyarthritis ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des Bindegewebes, welche am meisten das Bewegungsapparat beeinflusst.
Ein charakteristischer pathologischer Befund der Krankheit ist die wohl dauerhafte Entzündung der Synovialmembran der peripheren Gelenke, welche symmetrisch verteilt ist. Die Erkrankung kann milde klinische Symptome, bei denen nur einige Gelenke betroffen sind, zeigen, aber auch schwere Formen dieser Erkrankung führen zu äußerst schweren Missbildungen. Die häufigste Variante der Krankheit ist mittlerer Stärke bzw. Intensität.
Die Häufigkeit und Vorkommen
Nach epidemiologischen Daten, kommt es zu dieser Krankheit bei etwa 1% der Bevölkerung, wobei diese Störung häufiger bei den Frauen (bis zu 4 mal) als bei Männern vorkommt. Die Krankheit beginnt meist im 4. oder 5. Jahrzehnt des Lebens, also zwischen dem 40ten und 50ten Lebensjahr und fortschreitendem Alter. Einige Studien zeigten eine genetische Veranlagung für die Entstehung dieser Krankheit.Es immer noch nicht mit Sicherheit bewiesen, was die direkte Ursache für die Entstehung dieser Krankheit sein könnte. Es gibt mehrere Hypothesen dazu. Einer von ihnen sagt, dass es eine Reaktion auf einen infektiösen Erreger im Körper selbst ist. Andere Theorien behaupten es liege am Autoimmun-Mechanismus. So oder so, die eigentliche Ursache der Erkrankung ist bisher leider noch nicht entdeckt worden.
Weitere Informationen über diese Krankheit:
Krankheitsbild
Symptome
Diagnose
Therapie und Behandlung
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