Anhand der Ursache, des Schweregrades und des Ortes des zugrunde liegenden spinalen Zustandes, kann ein Arzt eine Reihe von Radikulopathie-Behandlungen verschreiben.
Die Radikulopathie verweist auf eine Vielzahl von Symptomen, die aufgrund beschädigter Nervenwurzeln, welche sich neben dem Rückenmark befinden, entstehen. Diese Symptome sind wandernde Schmerzen, Taubheitsgefühl, Kribbeln und Muskelschwäche. Die Lage der Symptome hängt von der Lage der beaufschlagten oder gereizten Nervenwurzel ab. Zum Beispiel kann die zervikale Radikulopathie (im Nacken) zu Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Fingern führen, während die lumbale Radikulopathie (im unteren Rücken) zu Ischias-Schmerzen in den Beinen und Füßen führen kann.
Radikulopathie-Behandlungen für Wirbelsäulenerkrankungen wie etwa Bandscheibendegeneration, Arthrose oder den Bandscheibenvorfall starten in der Regel konservativ. Radikulopathie-Symptome welche durch eine Nervenreizung verursacht worden, werden in der Regel anhand folgender konservativer Techniken behandelt:
* Übung
* Physikalische Therapie
* Bettruhe oder Verhaltensmodifikation
* Schmerzmittel
* Steroid-Injektionen
* Massage, Chirotherapie, Akupunktur
Konservative Behandlungen werden nicht immer für die Behandlung einer Radikulopathie ausreichen. Manchmal bleiben die Symptome sogar nach Wochen oder Monaten der physikalischen Therapie oder Verhaltenstherapie. In solchen Fällen kann eine Operation empfohlen werden.
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