Die Spondylarthrose wird fast immer konservativ behandelt.
Da es keine ursächliche Therapie für eine fortgeschrittene Spomdylarthrose gibt, basiert sich die Behandlung auf Schmerz- und Physiotherapie.
Dazu gehören:
- Schmerztherapie durch Medikamente (NSAR, Opiatderivate etc.)
- Naturheilmittel z.B.s. die Teufelskralle, welche bei leichten Schmerzen allein, und bei stärkeren Schmerzen zur Unterstützung der bestehenden Therapie eingesetzt werden kann.
- Schmerzpflaster
- Physikalische Schmerztherapie (Stromtherapie, Ultraschall, Wärme etc.)
- Infiltrationstherapie (Wirbelgelenkinfiltrationen, Nervenblockaden, Periradikuläre Therapie, Triggerpunktinfiltrationen)
- Koagulationsbehandlung der Wirbelgelenke (Hitzeverödung der Schmerzfasern)
- Mobilisierende, stabilisiernde Krankengymnastik / Physiotherapie
- Rückenschule
- Entlordosierende Bandagen
Eine genaue Diagnostik, die Auswahl der optimalen Therapie und einer genügende Schmerztherapie, sollten in fortgeschrittenen Fällen während eines stationären Aufenthaltes erfolgen.
Den erfolgreichsten, nicht invasiven, schmerztherapeutischen Effekt, besitzen Injektionen, welche als ein Gemisch aus lokalem Betäubungsmittel und Kortison in oder an die erkrankten Wirbelgelenke injiziert werden.
Die schmerzreduzierende Wirkung kann einige Tage, Wochen oder auch Monate anhalten.
Bei degenerativen, mittelschweren Kreuzschmerzen wird meistens nicht zu einer Operation gegriffen. Doch dies liegt am jeweiligen Operateur, welcher in jedem Fall eine Menschenkenntnis und große Arbeitserfahrung haben sollte. Vor einer Operation sollte eine konservative Therapie inklusive Krankengymnastik mehrere Wochen lang erfolglos durchgeführt worden sein.
Es gibt viele mögliche operative Tehniken. Die Auswahl des Verfahrens wird durch die Indikation, Lokalisation und der Anzahl der zu operierenden Segmente bestimmt werden. Ziel der Operation ist die Verringerung der Schmerzen des Patienten unter Gewährleistung einer schnellen Mobilisation.
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