Shampoo ohne Silikone, Sulfate und Parabene
Unsere Liste: Zehn Shampoos ohne Silikone, Sulfate und Parabene
Beauty

Shampoo ohne Silikone, Sulfate und Parabene

So groß wie die Palette an Beautyartikeln heutzutage ist, so viele schädliche Substanzen enthalten einige Produkte auch. Auch wenn man es sich eigentlich gar nicht vorstellen mag: Nicht jede Kosmetik macht schön – einige Beautyprodukte können sogar krank machen. In dem Fokus der Wissenschaft – und mittlerweile auch der Verbraucher – stehen dabei drei verschiedene Stoffe, die es sich lohnt, einmal näher kennenzulernen.

Silikone

Wenn man das Wort Silikon hört, denkt man eher an Backformen oder Brustimplantate als an handelsübliche Kosmetik und Haarshampoo. Dabei ist Silikon nicht selten in Beautyprodukten zu finden und die meisten kommen deswegen fast täglich mit ihm in Kontakt. Letztlich ist Silikon ein Begriff, der die Gesamtheit von synthetischen Stoffen beschreibt, die aus Silizium und Sauerstoffverbindungen bestehen. Silikon wird meistens in Haarpflegeprodukten oder aber auch in Anti-Aging-Cremes verwendet. Gefährlich ist Silikon – wenn man an keiner Allergie leidet – allerdings nicht. Die Nebenwirkungen, die bei silikonbelasteter Kosmetik auftreten können, sind meist nur optischer Natur. Verwendet man Shampoo mit Silikon, kommt es nicht selten vor, dass die Haare sich nach dem Waschen schwer und klebrig anfühlen. Silikon lässt sich nicht gut auswaschen. Auch nach dem Föhnen oder Lufttrocknen der Haare sehen diese oft nicht frisch gewaschen, sondern eher fettig und ungesund aus. Cremes, die Silikon enthalten, können Hautprobleme verursachen. Das Silikon haftet – wie beim Shampoo an den Haaren – hier an der Haut und verhindert, dass diese genügend atmen kann. Hautunreinheiten und Pickel können die unschöne Konsequenz sein. Anders sieht es bei sehr trockenen Haaren und sehr trockener Haut aus. Hier kann die Verwendung von silikonhaltiger Kosmetik und Shampoos für einen frischen Teint beziehungsweise eine geglättete, glänzende Haarstruktur sorgen.

Sulfate

Egal ob man duscht, badet oder sich die Haare wäscht: die meisten Menschen verwenden täglich Kosmetikartikel, denen das sogenannte Sodium Laureth Sulfat zugesetzt ist. Es handelt sich hierbei um eine eigentlich klassische Reinigungssubstanz, die aus Alkohol und einem Erdölabkömmling besteht. Wer kennt es nicht: Wunderschöne, weiße und weiche Schaumberge in der Badewanne, in denen es sich herrlich entspannen lässt. Auch bei der Gesichtsreinigung lieben es die meisten Menschen mit üppigem Schaum – vor Angst, dass das Gesicht andernfalls nicht richtig sauber werden könnte. Die wenigsten Menschen jedoch wissen, dass es sich bei dieser Art der Reinigung um einen für die Haut sehr aggressiven Kampf handelt. Schuld daran sind Sulfate, die zwar schönen Schaum begünstigen, die Haut und Haare allerdings gnadenlos austrocknen. Gewöhnliche Drogerieprodukte denen Sulfate zugesetzt sind, stehen sogar im Verdacht Krebserkrankungen zu begünstigen.

Parabene

Wer es liebt, sich morgens und abends ausgiebig einzucremen und dabei auch schon mal auf die Inhaltsliste seiner Creme geschaut hat, dem wird der Begriff Parabene sicher ein Begriff sein. Parabene stecken in beinahe allen Cremes, da sie hier als Konservierungsstoff fungieren und die Creme möglichst lange haltbar machen. So weit so gut: Immerhin haben die meisten Frauen (und Männer) gerne Produkte, deren Haltbarkeit nicht schnell abläuft, sondern an denen man lange seine Freude hat. Das Problem ist nur, dass einige Parabene im schlimmsten Falle unschöne Allergien auslösen können. Hierzu gehören in den allermeisten Fällen die sogenannten Isopropyl-Parabene. In gewöhnlichen Kosmetikprodukten sind jedoch zumeist gut verträgliche Parabene enthalten. Hierzu zählen die sogenannten Methylparabene. Ob Sie generell allergisch auf diesen Konservierungsstoff reagieren, können Sie bei Ihrem Hausarzt mit einem Epicutan-Test herausfinden.

Nachdem nun deutlich wurde, dass der Bestandteil schädlicher Substanzen in den meisten Kosmetikprodukten wirklich groß sein kann, finden Sie nachstehend zehn verschiedene Haarshampoos, mit denen Sie garantiert auf der sicheren Seite stehen. Die von uns vorgeschlagenen Produkte sind zwar etwas kostspieliger als die Produkte aus der Drogerie, dafür aber ohne Silikone, Sulfate oder Parabene:

(Da es zu Änderungen der Inhaltsstoffe seitens der Hersteller kommen kann, übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben)

Auch wenn nicht klar ist, dass herkömmliche Produkte, deren Bestandteile unter anderem Silikone, Sulfate und Parabene sind, gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen müssen, ist es womöglich die deutlich bessere Alternative, sich für die zukünftigen Haarwäschen ein anderes, hochwertigeres und weniger belastetes Shampoo anzueignen. So tun Sie nicht nur Ihrem Haar etwas Gutes, sondern auch der Umwelt, die Sie nicht länger mit diesen Substanzen belasten.

Bildnachweis: © Dexailo / shutterstock.com

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