Frühlingssonne
Gerade die Frühlingssonne wird besonders unterschätzt
Lifestyle

Hautkrebsgefahr durch Frühlingssonne

Es ist soweit: Der Frühling lässt die Seele der Menschen wieder aufleben. Endlich ist der kalte und dunkle Winter Vergangenheit und wir können uns wieder über die Sonne freuen. Doch viele Menschen übertreiben es damit und nutzen jeden Sonnenstrahl aus, meist noch ohne ausreichenden Sonnenschutz. Schließlich wird die Frühlingssonne schon nicht so schlimm sein.

Weit gefehlt! Gerade die Kraft der Frühlingssonne wird häufig unterschätzt, dabei birgt sie ähnliche Gefahren wie die Sonne im Hochsommer – Hautkrebs eingeschlossen. Experten warnen: Jeder Sonnenbrand erhöht die Hautkrebsgefahr, und insbesondere bei Kindern setzen die UV-Strahlen der Haut besonders stark zu. Zwar ist die Sonne wichtig für unseren Körper, denn durch sie werden das lebenswichtige Vitamin D gebildet und der Stoffwechsel angeregt, übertreiben sollte man es jedoch nicht.

Warum die Frühlingssonne besonders gefährlich ist

Es ist gar nicht mal die Sonne selbst, welche das Risiko für einen Sonnenbrand im Frühjahr erhöht, die Gefahr liegt in anderen Umständen. So ist die Haut bei den meisten Menschen im Frühjahr noch nicht entsprechend „vorgebräunt“ und dementsprechend besonders empfindlich. Und während der Körper aufgrund der noch recht kühlen Temperaturen durch die Bekleidung geschützt ist, setzen wir unser Gesicht ständig den UV-Strahlen des Sonnenlichts aus. Oft weht dann im Frühling auch noch ein frischer Wind, so dass wir die Intensität der Sonne erst dann bemerken, wenn es schon zu spät ist.

Da die Hautkrebsrate in den letzten Jahren auch in Deutschland stark angestiegen ist, sollten Sie unbedingt auch in der Frühlingssonne für einen ausreichenden Schutz sorgen. Das gilt noch verstärkt für Menschen, die aufgrund ihrer Veranlagung empfindlich auf das Sonnenlicht reagieren (helle Haut, Haare und Augen). Verwenden Sie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und denken Sie daran, die Haut rechtzeitig vor dem Gang nach draußen einzureiben. Die meisten Sonnenschutzmittel benötigen etwa 10-20 Minuten, bis ein wirksamer Schutz aufgebaut ist. Vergessen Sie beim Auftragen nicht die Ohren und den Nacken, bei Männern mit wenig Haar kann es außerdem notwendig sein, die Kopfhaut zu schützen.

Wichtig: Kinder besonders gut schützen!

Die Haut von Kindern weist noch keinen ausreichenden Eigenschutz gegen die UV-Strahlung auf. Daher sollten sich Kinder überhaupt nicht ohne einen UV-Schutz in der Sonne aufhalten. Eltern sollten daher auf einen besonders hohen Lichtschutzfaktor (> 30) achten und ihre Kinder nicht über längere Zeit dem direkten Sonnenlicht aussetzen. Lesen Sie hierzu auch: Der richtige Sonnenschutz für Kinder

Bildnachweis: © AbElena / shutterstock.com

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