Seilspringen Übungen
Fitness

Seilspringen – die besten Übungen im Überblick

Viele Menschen trauen sich Seilspringen nicht zu, dabei ist das Springen mit dem Seil perfekt für Sportanfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Seilspringen ist nur für Kinder geeignet? Weit gefehlt! Wenn Sie die folgenden Übungen in Ihr Training einbauen, kommen Sie garantiert ordentlich ins Schwitzen. Zudem trainieren Sie durch das Seilspringen Ihre Ausdauer und können zudem dafür sorgen, dass das ein oder andere Kilo wie von alleine purzelt.

Wenn Sie nun aber Angst vor monotonen Übungen haben sollten, an denen auch der ambitionierteste Sportler schnell die Lust verliert, können Sie beruhigt sein: Seilspringen ist weitaus mehr als „nur“ hopsen. Seilspringen ist vielmehr schon für viele Menschen zu einer absoluten Kultsportart, zu einem Lebensgefühl geworden.

Das Erfolgsgeheimnis liegt hier unter anderem vor allem darin, die verschiedenen Übungen abzuwechseln und sich nicht nur auf das klassische Springen zu beschränken. Welche Möglichkeiten Sie genau haben, erfahren Sie hier!

Variante 1: Der Klassiker

Das „normale“, gerade Seilspringen eignet sich hervorragend dazu, sich aufzuwärmen. Auch dann, wenn Sie schon lange nicht mehr gesprungen sind, können Sie sich mit dieser Variante super an das Springen herantasten. Beim so genannten „Easy Jump“ ist es ganz wichtig, dass Sie nicht allzu hochhüpfen und dass das Seil immer dann, wenn es unter Ihren Füßen ist, auch Kontakt zum Boden hat. Halten Sie Ihren Oberkörper aufrecht und die Arme eng am Körper. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es auch besonders wichtig, dass die Knie immer leicht gebeugt sind.
Wenn Sie möchten, können Sie auch schon die einfache Variante ein wenig ausbauen. Wie? Anstatt zu springen, können Sie versuchen, mit dem schwingenden Seil auf dem Boden zu joggen.

Variante 2: Seilspringen mit Koordination

Sie kommen mit dem Klassiker super zurecht? Dann ist es an der Zeit, die nächste Stufe zu erklimmen. Haben Sie schon mal etwas vom Seilspringen im Slalom gehört? Nein? Hierbei hopsen Sie einfach mit den Beinen versetzt von der linken auf die rechte Seite. Slalom eben! Die Bewegung Ihrer Arme unterscheidet sich nicht von Variante 1. Hier gilt ganz klar: Übung macht den Meister!

Variante 3: Drehen Sie Ihre Hüfte!

Hier ist das Motto: mehr Bewegung beansprucht mehr Muskelgruppen. Um Ihre Mitte zu trainieren, sollten Sie also auch Ihre Hüfte drehen. Im Prinzip handelt es sich bei Variante 3 also um das normale Seilspringen plus Hüftdrehung. Achten Sie darauf, dass Sie immer schön auf einer Stelle springen und die Knie immer in die Richtung der jeweils dazugehörigen Fußspitze deuten. Sie brauchen mehr Zeit, um Ihre Hüfte zu drehen? Kein Problem! Springen Sie einfach ein wenig höher. Hier haben ein paar Millimeter mehr schon eine beachtliche Wirkung!

Variante 4: Der „Jumping Jack“

Einen Jumping Jack im Mix mit einem Springseil auszuführen ist einfacher, als es sich anhört. Starten Sie einfach wieder mit der Basis-Variante und fangen Sie dann an, Ihre Beine im Rhythmus zu grätschen. Schnell spielt sich hier Routine ein. Auch hierbei ist wieder wichtig, dass Ihre Knie in die Richtung der Fußspitzen zeigen, wenn sie gerade gebeugt sind.

Variante 5: Seilspringen für Fortgeschrittene

„Normales“ Seilspringen ist Ihnen zu langweilig und Sie befinden sich auf der Suche nach einer ganz besonderen Herausforderung? Dann ist es an der Zeit, zu schwitzen! Bei dieser Variante des Seilspringens ziehen Sie Ihre Knie im Springen so dicht es geht in Richtung Brust. Beachten Sie jedoch unbedingt, dass Ihr Rücken bzw. Ihr Oberkörper gerade bleibt und ganz leicht nach vorn gebeugt wird. Am besten beobachten Sie sich bei dieser Übung im Spiegel oder lassen Ihre Haltung von einem Trainingspartner checken.

Variante 6: Seilspringen für Profis

Diese Form des Seilspringens sieht mit Abstand wirklich am besten aus. Sie nennt sich Criss-Cross und sollte wirklich erst dann ausgeführt werden, wenn Sie die vorherigen Varianten beherrschen. Der Trick liegt hier jedoch einmal nicht in Ihren Beinen, sondern vielmehr in den Händen. Genau dann, wenn Sie das Seil gerade über den Kopf schwingen, kreieren Sie mit Ihren Armen kurz das charakteristische „X“.

Variante 7: Die X-Beine

Nun dürfen Sie auch Ihre Beine verkreuzen. Beginnen Sie am besten wieder mit Variante 1 und kreuzen Sie nach ein paar Hopsern Ihre Beine genau dann, wenn Sie gerade springen. Damit auch wirklich beide Beine gleichmäßig trainiert werden, sollten Sie hier jedes Bein abwechselnd nach vorne stellen. So beanspruchen Sie alle Muskelgruppen in gleicher Intensität.

Wichtige Tipps für Ihre Seilspring-Karriere

Vor allem dann, wenn Sie beim Sport Ihren Fokus besonders auf den Bereich der Ausdauer legen, sollten Sie das Seilspringen unbedingt in Ihr Training integrieren. Somit fordern Sie nicht nur Ihren Körper, sondern können zudem auch noch an Gewicht verlieren. Achten Sie jedoch immer darauf, dass Ihr Körper über eine gewisse Grundspannung verfügt. Dann ist der Trainingseffekt besonders groß!

Beachten Sie zudem immer, dass:

  • Ihre Arme und Schultern nicht mit dem Seil mitschwingen und sich nur die Hände bewegen.
  • Sie im Zweifelsfall vor dem ersten Seilspringen einen Arzt kontaktieren sollten. Für den Fall, dass Sie zum Beispiel unter Übergewicht leiden, könnte es sein, dass es nicht ratsam ist, die Gelenke derart zu belasten.
  • Ihr Seil über die richtige Länge verfügt. Um dies herauszufinden, stellen Sie sich auf dessen Mitte und ziehen die beiden Enden nach oben. Diese müssen bis zu Ihren Achseln kommen. Im Zweifelsfall kaufen Sie sich am besten ein Seil, das Sie in der Länge verstellen können.
  • Sie sich nicht überfordern oder unkonzentriert werden. Vor allem Letzteres könnte -durch das damit verbundene Stolpern- schmerzhafte Folgen mit sich bringen.

Fest steht: Seilspringen kann ein echter Fettkiller sein und hat sich daher, vor allem für Menschen die im Alltag nicht allzu viel Zeit für Ihr Training haben, zu einer attraktiven Alternative zum Joggen entwickelt.

Beitragsbild: © javiindy – Fotolia.com

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