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10 Hausmittel für weißere Zähne

Zahnverfärbungen lassen sich kaum vermeiden, allein schon durch unsere Essgewohnheiten. Es gibt aber Hausmittel, die aufhellend wirken und so das geliebte Weiß zurück bringen können.

Ein Lächeln kommt immer gut an, ist sympathisch und verschafft uns schnell Freunde und wohlgesinnte Kollegen. Dabei dürfen auch die Zähne gezeigt werden. Aber nur makellos weiße Zähne scheinen dabei das Schönheitsideal schlechthin zu sein.

Die wenigsten unter uns werden dieses Zahnpastalächeln präsentieren können, denn die natürliche Zahnfarbe bleibt uns nicht automatisch ein Leben lang erhalten. Zahnverfärbungen können verschiedene Ursachen haben. Wer seine Mundhygiene nicht vernachlässigt und hin und wieder mit bewährten Hausmitteln nachhilft, wird auch in Zukunft ungezwungen lächeln können und über ein gepflegtes Gebiss verfügen.

Wie entstehen Zahnverfärbungen?

Zunächst einmal – nicht jeder ist mit strahlend weißen Zähnen gesegnet, denn die Zahnfarbe jedes einzelnen ist individuell, wie auch die Persönlichkeit. Verfärben sich die Zähne, ist dies in der Regel kein Grund zur Beunruhigung. Es gibt zahlreiche natürliche Ursachen, welche dazu führen, dass sich der Zahnschmelz verfärbt. Dieser, auch Plaque genannte Belag, ist harmlos und lässt sich durch die nachfolgend genannten Hausmittel gut in den Griff bekommen.

Auch das Zahnbein prägt die Zahnfarbe. Verliert der Zahnschmelz an Härte, tritt das unter dem Zahnschmelz befindliche und dunkler gefärbte Dentin stärker in Erscheinung und die Zähne werden gelblicher.

Allgemein werden Zahnverfärbungen in äußerliche und innerliche Verfärbungen unterschieden.

Ursachen für Zahnverfärbungen

Art der ZahnverfärbungUrsache
äußerliche ZahnverfärbungÄußerliche Zahnverfärbungen entstehen auch durch äußere Einflüsse. Eine ganze Reihe an Lebensmitteln, wie Säfte, Rotwein, Kaffee, Tee oder bestimmte Gewürze können zu gelben Zähnen führen. Auch Raucher riskieren eine Veränderung der natürlichen Zahnfarbe.
innere ZahnverfärbungDie Ursachen für innere Zahnverfärbungen sind tiefgründiger zu suchen. Die Zahnstruktur kann von Beginn an geschädigt sein, was bereits im Kindesalter zu gelben Zähnen führt. Plötzliche Zahnverfärbungen in späteren Jahren können auf alte oder durch Karies oder verstärkter Belastung geschädigte Zähne hindeuten.

Was tun bei Zahnverfärbungen?

Gelbe Zähnen müssen nicht automatisch hingenommen werden. In den meisten Fällen handelt es sich um äußerliche Zahnverfärbungen. Diese können durch eine ausdauernde und regelmäßige Mundhygiene reduziert werden. Bei inneren Zahnverfärbungen sollte der Ursache auf den Grund gegangen werden und der Gang zum Zahnarzt wird sich nicht vermeiden lassen.

Die nachfolgend genannten Hausmittel können ausschließlich äußerliche Zahnverfärbungen bekämpfen. Dabei ist nicht von einem regelmäßigen Gebrauch auszugehen, denn auch viele der genannten Hausmittel enthalten Schmirgelstoffe, welche bei häufiger Anwendung den Zahnschmelz angreifen können.

Hausmittel für weißere Zähne

1. Salz

Aus Salz können Sie sich eine Zahnpasta herstellen. Nehmen Sie dazu feinkörniges Speisesalz und vermischen dieses mit Olivenöl, bis sich ein zähflüssiger Brei ergibt. Anschließend die Paste auf die Zahnbürste geben und wie gewohnt putzen. Die Zähne fühlen sich bereits nach der ersten Anwendung sauberer und glatter an. Dennoch sollte man nicht übermütig werden, denn bei häufigem Gebrauch führt diese aggressive Behandlung zur Schädigung des Zahnschmelzes.

Tipp: Putzen Sie nicht häufiger als einmal die Woche mit Salz.

2. Natron

Natron besitzt eine abrasive (reibend, schleifend) Wirkung. Diese abschleifenden Eigenschaften kann man sich bei der Zahnpflege zu Nutze machen. Hierfür wird Natron direkt auf die Zahnbürste gegeben. Benutzen Sie eine weiche Bürste und putzen nur leicht über die Zähne und das Zahnfleisch. Für empfindliche Zähne ist dieses Hausmittel weniger geeignet. Nach dem Gebrauch sollten am nächsten Tag keine säurehaltigen Lebensmittel verzehrt werden, damit dem Zahnschmelz genug Zeit für die Regeneration gegeben wird.

Tipp: Natron nicht häufiger als einmal monatlich anwenden.

3. Backpulver

Backpulver besitzt eine ähnliche Wirkung wie das eben beschriebene Natron. Für einen regelmäßigen Gebrauch ist auch Backpulver nicht geeignet. Die zahnaufhellende Wirkung passiert durch das enthaltene Natron. Zudem sind in Backpulver auch Stärke und Säure enthalten, die den Zahnschmelz zusätzlich angreifen und schädigen können. Mehr als einmal monatlich sollte auch Backpulver nicht angewendet werden.

Tipp: Backpulver kann mit der Zahnpasta vermischt werden und lässt sich so besser auftragen.

4. Zitronensaft

Auch dem Zitronensaft wird eine bleichende Wirkung nachgesagt. Mundspülungen mit frisch gepresstem Zitronensaft können etwa drei Minuten lang durchgeführt werden. Nach der Spülung wird der Mund gründlich mit Wasser ausgespült. Unmittelbar nach der Anwendung sollte nicht zu säurehaltigen Speisen oder Getränken gegriffen werden, um den Zahnschmelz nicht weiter zu belasten. Diese Anwendung führen Sie am besten im Abstand von mehreren Wochen durch.

5. Äpfel

Äpfel sind gesund, dies ist schon lange kein Geheimnis mehr. Beim Kauen der Äpfel werden die Zähne gereinigt und gepflegt. Die enthaltene Säure besitzt gleichzeitig eine leicht aufhellende Wirkung. Das Zahnfleisch wird massiert und der Speichelfluss angeregt. Gegen den täglichen Apfel für die Gesundheit und die gesunde Zahnpflege ist nichts einzuwenden.

6. Sonnenblumenöl

Ähnlich dem Olivenöl kann auch Sonnenblumenöl für die Zahnpflege genutzt werden. Wer den etwas strengen Geschmack des Olivenöls nicht mag, wird bevorzugt zum milderen Sonnenblumenöl greifen. Das Öl wird pur in den Mund genommen – Sie können damit bis zu fünf Minuten gründlich spülen. Anschließend ebenfalls gründlich mit Wasser nachspülen. Sonnenblumenöl ist vom Ölziehen, auch Ölkur genannt, bekannt. Diese regelmäßigen Mundspülungen dienen vorrangig der Bindung von Gerbstoffen, was wiederum den positiven Nebeneffekt besitzt, Plaque auf den Zähnen zu verhindern.

7. Salbei

Eine Möglichkeit, schonend Zahnverfärbungen zu entfernen ist Salbei. Bereits im Mittelalter wickelten sich die Menschen Salbeiblätter um den Finger und nutzten diesen als Ersatz für die Zahnbürste. Das Kauen frischer Salbeiblätter macht nicht nur die Zähne weißer, auch das Zahnfleisch wird gepflegt und ein weiterer positiver Nebeneffekt ist ein frischer Atem.

8. Bananenschale

Ein Geheimtipp für die Zahnreinigung ist auch die Schale einer Banane. Darin sind zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Magnesium, Kalium oder Mangan pflegen Zähne und Zahnfleisch und entfernen sanft äußerliche Verfärbungen. Nehmen Sie dazu eine Bananenschale und reiben mit deren Innenseite über die Zähne und das Zahnfleisch.

9. Erdbeeren

Auch die Fruchtsäure der Erdbeere kann man sich bei der Zahnreinigung zu Nutze machen, allerdings sollte dies nicht zur Gewohnheit werden. Die Erdbeeren werden zerdrückt und das Fruchtmus wird auf die Zähne aufgetragen. Die Wirkung ist mehr zur Vorbeugung gedacht, als das ein schneller sichtbarer Effekt eintritt.

Achtung: Säure hat nicht nur eine bleichende Wirkung, sie ist immer auch schädlich für den Zahnschmelz.

10. Indisches Basilikum

Indisches Basilikum wird in der Naturmedizin gegen verschiedene Leiden eingesetzt. Eine sanfte Methode der Zahnreinigung besteht darin, die frischen Blätter zu kauen. Dies regt die Durchblutung an und reduziert die Plaquebildung. Werden die Blätter getrocknet und gemahlen, kann das Pulver direkt auf die Zahnbürste gegeben oder auch mit Zahnpasta vermischt werden.

Tipp: Das Kauen der Basilikumblätter kann täglich erfolgen. Die Verwendung in Pulverform sollte auf Grund der schleifenden Wirkung nur alle zwei Wochen durchgeführt werden.

Verfärbungen vorbeugen – aber wie?

Durch die konsequente Verfolgung einiger Prinzipien, lassen sich äußerliche Verfärbungen an den Zähnen weitgehend vermeiden:

  • tägliche und gründliche Mundhygiene
  • Nichtraucher bleiben oder werden
  • mehrmals täglich Zähneputzen
  • zuckerhaltige Getränke meiden
  • wenig Schwarzen Tee und Kaffee trinken

Beitragsbild: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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